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Installation

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Zur Gebäudetechnik gehört nicht nur die sichtbaren Bauteile wie die Einrichtung der Bäder und die Heizkörper samt Heizkessel.

Die Verrohrung, also zum Beispiel zwischen den Komponenten der Heizung oder vom Hauswasseranschluss zu den Armaturen, sowie die Entwässerung, ist ein wichtiger Teil bei der Entstehung oder Sanierung eines Gebäudes. Hier ist unserer Meinung nach der Einsatz von Materialien von hoher Qualität und mit einer langen Lebensdauer wichtig, denn eine Reparatur oder der vorzeitige Austausch ist neben hohen Kosten auch mit erheblichem Aufwand verbunden.

Auch die Aufbereitung des Trinkwassers ist Teil der Gebäudetechnik und hilft Probleme mit Verkalkungen vorzubeugen.
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Wasser- und Heizungsverrohrung:

Trinkwasser gehört zu den wichtigsten Stoffen, die Leben überhaut erst ermöglichen. In Deutschland ist Trinkwasser, das am sorgfältigsten überwachte Lebensmittel uns kann meist ohne Bedenken konsumiert werden.

Damit dieses Lebensmittel auch in der gewünschten Qualität an den Armaturen ankommt, müssen die Rohrleitungen entsprechend ausgelegt sein. Wir haben uns von Anfang an gegen die Verwendung von Kunststoffrohren, sondern Rohrleitungen aus Edelstahl entschieden. Zu Verbindung nutzen wir Sanpress- Formstücke des Herstellers Viega. Im Jahr 2003 haben wir auf nickelfreie Edelstahlrohre umgestellt, da manche Menschen auf diesen Legierungszusatz allergisch reagieren, bei der Anwendung aber keine technischen Nachteile bekannt sind.

Für die Verrohrung von Heizungsanlagen verwenden wir bei kleineren und mittleren Dimensionen Rohre aus Kupfer. Zur Verbindung nutzten wir das Pofipress- System von Viega. Bei größeren Nennweiten werden Stahlrohre eingesetzt.

In beiden Anwendungsfällen, Trinkwasser- und Heizungsverrohrung, ist Auswahl qualitativ hochwertiger Produkte nur die Grundlage. Trinkwasserrohre müssen, um eine komfortable und hygienischen Versorgung eines Gebäudes zu ermöglichen, entsprechend der technischen Anforderungen dimensioniert und montiert werden. Bei Rohrleitungen und Einbauteile für die Beheizung von Gebäuden führt eine falsche Auslegung zu unnötigem Energieverbrauch oder Unbehagen im Raum.

Um den Schallschutz im Gebäude zu gewährleisten und thermische Verluste zu reduzieren müssen alle Rohrleitungen auch fachgerecht isoliert werden.
Schmutzwasserentsorgung:

Das Brauchwasser, dass im Gebäude genutzt wird, muss als Abwasser auch größtenteils wieder entsorgt werden.

Für den Transport des Abwassers von zum Beispiel den Waschbecken, Duschen und Toiletten zu den Kanalanschlüssen des Gebäudes verwenden wir vorzugsweise das System Skolan Safe DB des Herstellers Ostendorf-OSMA. Dieses Rohrleitungssystem aus mineralverstärkten Kunststoff hat sich vor allem aufgrund der schalldämmenden Eigenschaften bewährt, die auch im Einfamilienhausbau zu einer gesteigerten Wohnqualität beiträgt.
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Auch hier könne die Vorteile jedes noch so hochwertigen Produktes durch falsche Auslegung oder Montage nutzlos sein. Die richtige Dimensionierung der Abflusssysteme und die sachgemäße Montage beugen Ablagerungen und Verstopfungen in den Rohrleitungen vor und ermöglichen erst die vollständige Nutzung der schalldämmenden Eigenschaften.
Trinkwasserenthärtung und -aufbereitung:

Wir haben in Südbayern das Glück, Trinkwasser in meist ausgezeichneter Qualität und ohne Sorge um die Erschöpfung der Quellen, zu einem relativ günstigen Preis, nutzen zu können.

Das Grundwasser, das in unserem Raum als Trinkwasser genutzt wird, wurde als Regenwasser durch Erdschichten gefiltert. Bei diesem Prozess lösen sich auch Calcium- und Magnesium- Ionen, die für die Härte des Wassers verantwortlich sind. Grundsätzlich ist Kalk lebenswichtig, da es den Knochenaufbau, die Funktion der Muskeln und des Nervensystems erst ermöglicht. Außerdem ist er auch für den Geschmack des Wassers verantwortlich.

Aufgrund der Struktur des Calcium- und Magnesiumkarbonats kann es sich aber an nahezu allen Oberflächen ablagern. Dies geschieht verstärkt bei Temperatur- oder Druckänderungen, wie das zum Beispiel bei Wasserkochern oder Entnahmearmaturen ersichtlich ist. Aber auch an nicht so offensichtlichen Stellen wie der Warmwasserbereitung oder den Trinkwasserleitungen kommt es zu Kalkablagerungen, die die Funktion der Anlagen beeinträchtigen.

Das Bild zeigt ein Edelstahlrohrstück mit Kalkablagerungen, das nur noch einen stark reduzierten Querschnitt
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Um diesem Problemen vorzubeugen und auch den Reinigungsaufwand in Nassbereichen zu reduzieren ist die Behandlung des Trinkwassers sinnvoll. Grundsätzlich gibt es chemische oder physikalische Wasserbehandlungen.

Bei dem sogenannten Ionentauscher werden die Härtebildner im Wasser, also das Calcium- und Magnesiumkarbonats, durch Natriumchlorid, also Kochsalz, ersetzt und somit die chemische Zusammensetzung verändert. Das sogenannte Regeneriersalz muss mehrmals im Jahr nachgefüllt werden und verändert auch den Geschmack des Wassers.

Sehr gute Erfahrungen haben wir mit der rein physikalischen Behandlung des Trinkwassers gesammelt. Hier werden die Härtebildner an einem Katalysator- Granulat zur Bildung größerer Gruppen angeregt, die sich nicht mehr anlagern und so die Anlagentechnik schützen. Auch der Kalk, der sich im Bad oder in Küchengeräten ablagert, kann leichter entfernt werden. Das Trinkwasser wird chemisch nicht verändert, wodurch sich auch der Geschmack nicht verändert.

Dieses Behandlungsprinzip bietet der österreichische Hersteller Watercryst als Biocat an.

Welches Produkt für Ihre Bedürfnisse optimal ist, klären wir gerne in einem persönlichen Gespräch.
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